204: Es reicht!

Breiter Protest gegen Bischof Vitus Huonder.

Die aufbruch-Umfrage zur Absetzung von Vitus Huonder hat seine Anhänger stark mobilisiert. Doch wer sind Bischof Huonders Truppen?

AKTUELL

  • Beredsames Schweigen. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund unter Gottfried Locher bläst in der Flüchtlignsfrage ins gleiche Horn wie der Bundesrat.
  • Bischof Huonders Truppen. Die aufbruch-Umfrage zur Absetzung von Vitus Huonder hat seine Anhänger stark mobilisiert. Doch wer sind sie?
  • Das dynamische Geheimnis. Lassen sich Glaube und moderne Evolutionstheorien in Einklang bringen? Ja, sagt der Pfarrer Stefan Schütze.
  • Kirchen im Wandel. Menschen wählen ihren Glauben heute so selbstbestimmt wie nie zuvor. Was bedeutet das für die Landeskirchen?

SCHWEIZ

  • Aufgefallen. Flüchtlinge aus Syrien: Der Kirchenbund überlässt das Handeln der Politik
  • Bistum Chur: Wer hinter dem konservativen Netzwerk von Bischof Huonder steckt
  • Kommentare:
    • Es reicht! Zum Protest gegen eine ausgrenzende Kirche.
    • Wie die Medien die Agenda der SVP bedienen.
  • Religionslandschaft Schweiz: Kirchen im Wandel
  • Porträt: Die Nachtigall
  • Das Allerletzte: Roma locuta, colomba finita

POLITIK & GESELLSCHAFT

  • Sozialprotokoll: Mykhailo Jurchenko lebt in Kiew und wurde während der Proteste Vater
  • Die Stunde der Krokodile. Warum Angriffe auf ökologisch Denkende auf so viel Resonanz stossen
  • Neue Spuren zum Glück. Die kongolesische Journalistin Passy Mubalama nimmt Kriegswaisen auf
  • »Wir fangen dann schon mal an«. Eine Tagung präsentiert Vorboten einer nachhaltigen Wirtschaft.

RELIGION & KIRCHEN

  • Das dynamische Geheimnis: Im Gottesbild von Pfarrer Stefan Schütze spielen Bewegung und Veränderung eine entscheidende Rolle
  • In Frieden leben – trotz Furcht. Sechs Jahre nach einer brutalen Christenverfolgung in Indien ist die Lage noch immer angespannt
  • Abschied von der Idylle. Eine Partnerschaft zwischen Kirche und Gewerkschaft, in den 1970er Jahren gegründet und bis heute wegweisend
  • Die Manga-Madonna: Eine Gemeinde und ein Künstler verwandeln eine marode Kirche in eine Pop-Kirche

LEBEN & KULTUR

  • Selber denken! Es ist mühsam, schwierig und macht einsam. Aber dort, wo es anstrengend wird, wartet die Wahrheit
  • Maria und die frommen Brüder. Kritik am Fundamentalismus, Verneigung vor dem Glauben: Der Film »Kreuzweg«
  • Das ungewisse Etwas. Würde ist unantastbar, heisst es, aber was ist sie eigentlich? Gedanken von Mathias Schreiber und Peter Bieri

IMMER

Betrachtung • Personen & Konflikte • FairNetz • Agenda • Buchbesprechungen • Briefe

 

3 Kommentare:

  1. Nana, das stimmt so nicht. Gehen Sie mal in eine tridentinische Messe der Piusbruderschaft und vergleichen Sie dort die Zahl der Jugendlichen mit der in einer neuen Messe. Oder suchen Sie mal im Internet nach KJB (Katholische Jugendbewegung). Ich versichere Ihnen, die von Ihnen so titulierten“erzkonservativen“ haben keine Nachwuchsprobleme. Ich selber bin 15 und gehe gerne in die tridentinische Messe, der Charackter des lateinischen Messopfers hat mich (ich ging früher in die neue Messe) angezogen und er zieht neben mir noch viele andere Jugendliche an.

  2. Stefaan Fleischer

    Den Kommentar zum Resultat Ihrer Umfrage betr. Bischof Huonder habe ich mit Interesse gelesen. Dabei stellte sich mir die Frage, wie dieser wohl ausgefallen wäre, wenn die Zahlen im gleichen Verhältnis zu Ihren Gunsten ausgefallen wären.

    Im Übrigen, die Rahmenbedingungen Ihrer Umfrage haben Sie selbst festgelegt. Hätten Sie wirklich nur Stimmen aus der Schweiz gewollt, so wäre es doch sicher möglich gewesen, die IP-Sperre entsprechend zu gestalten. Auch eine klare und gut sichtbarere Bitte auf dem Formular, dass nur (praktizierende) Katholiken aus dem Bistum Chur / aus der Schweiz teilnehmen mögen, wäre eine – vielleicht etwas weniger sichere – Möglichkeit gewesen.

    Was mich betrifft, ich habe die Umfrage so verstanden, dass es dabei nicht nur um den Fall Huonder geht, sondern um alle Bischöfe (und Priester) die sich bemühen, treu zu ihren Weiheversprechen zu stehen und deshalb die Lehre der Kirche verkünden und verteidigen. Solche Bischöfe und Priester gibt es immer noch viele, und nicht nur in der Schweiz.

  3. Den Artikel über Bischof Vitus als ganzes zu lesen tue ich mir nicht an. Er fängt schon ungemein lächerlich an und endet auch dem entsprechend.
    Wenn Sie Bischof Vitus, der ja nichts weiteres tut als die Lehre der Kirche zu verkünden, als erzkonservativ bezeichnen, dann muss ich sie alle die hinter aufbruch.ch stehen, als Neuheiden bezeichnen.
    Wo sind die Massen in den Gemeinden die nicht zu den Erzkonservativen gehören am Sonntag in der Messe? Die Kirchen sind am Sonntag nicht mal halb voll, obwohl sie voll sein müssten anhand der Zahlen der Katholiken. Als Familie mit Kinder ist man in der Sonntagsmesse vielerorts eine Ausnahme!
    Den verschiedenen Schulklassen meiner Kinder sind meine Kinder wohl die einzigen praktizierenden Katholiken.
    Da stellt sich mir die Frage, ob den „Katholiken“ die Weihnachten und St. Nikolaus feiern und an Ostern in die Ferien fahren, denn wirklich noch als Katholiken bezeichnen kann. Nein, meiner Meinung nach macht sich das Neuheidentum unter diesen Katholiken breit.

    Regelmässig muss ich vor dem 8. Dezember der bei uns noch als Feiertag begangen wird, von anderen Katholiken die Erklärung hören, dass wir am 8. Dezember die Schwängerung der Maria durch Josef feiern würden und Maria eben ein Schnellbrüter wäre und es die Kirche mit der Wahrheit sowieso nicht so genau nähme.
    Sind das Katholiken, wage ich nochmals zu Fragen?

    Wie können „Katholiken“ gegen einen Bischof zu Felde ziehen, der nichts weiteres tut als seinen Auftrag zu erfüllen und gelegen oder ungelegen das Evangelium verkündet?

    Wie hiess es gestern doch im Tagesevangelium?

    Matthäus 5,17-19.

    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
    Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
    Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

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