Kampf der Gier

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In Mainz ging die Ökumenische Versammlung über die Bähne. (Foto: PD)

25 Jahre nach der Basler Ökumenischen Versammlung stand vor Wochenfrist in Mainz die Zerstörungskraft des Kapitalismus im Zentrum. Doch es bleibt die Frage, ob solche Versammlungen noch eine Zukunft haben. Beobachtungen von Thomas Seiterich

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VDie Ökumenische Versammlung in Mainz schließt ihre Tore. Im Zentrum des fünftägigen Treffens stand die Zerstörungskraft des Kapitalismus. Doch es bleibt die Frage, ob solche Veranstaltungen noch eine Zukunft haben. Beobachtungen von Thomas Seiterich Aktionen in Mainz: Friedhelm Hengsbach (von links), Geiko Müller-Fahrenholz, Konrad Raiser und Ulrich Duchrow diskutieren. (Foto: epd/Bauer) Aktionen in Mainz: Friedhelm Hengsbach (von links), Geiko Müller-Fahrenholz, Konrad Raiser und Ulrich Duchrow diskutieren. (Foto: epd/Bauer) Peter Schönhöffer zieht eine poetische, ja optimistische Bilanz. Mehr als zwei Jahre lang hat der Religionslehrer und Pax-Christi-Aktivist als Motor einer kleinen, ehrenamtlichen Vorbereitungsgruppe die »Ökumenische Versammlung

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Ein Kommentar:

  1. Jacqueline Keune

    Das hat die Versammlung nicht verdient, weil es Ehrenamtliche waren, die monatelang ihr Herzblut investiert, 500 Engagierte nach Mainz gebracht, die entsprechende Infrastruktur auf die Beine gestellt, eine hochstehende mehrtägige Versammlung realisiert und es geschafft haben, dass in Ernsthaftigkeit über alternatives Wirtschaften und Leben diskutiert wurde.
    Was T. Seiterich «männliche Dauerteilnehmer im rüstigen Rentneralter» nennt, nenne ich «Menschen, die sich seit Jahren in vielfältigen Zusammenhängen für Friede, Gerechtigkeit und die Schöpfung dengagieren». Und was er «überholten Frontalstil und Wortlastigkeit» nennt, nenne ich «hochkarätige Impulse».
    Sicher, ich hab schon mehr Frauen reden gehört, war schon an «jüngeren» Kirchenanlässen, hab schon besser gegessen als im Liebfrauensaal. Aber das ist nicht wichtig, wo sich 500 treffen (z. T. von weit her und alles privat bezahlt), um nach Wegen zu fragen, die ein Mehr an Reich Gottes auf Erden aufscheinen lassen.
    Jacqueline Keune

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