224: Männerwelten – Vom schweren Stand der Frauen in den Religionen

Frauen haben es in den meisten Religionen schwer. Nur langsam wächst die Pflanze der Hoffnung im Bemühen um Gleichberechtigung der Geschlechter in den Kirchen.

AKTUELL

  • Blind Jogging. Sehbehinderte und Blinde müssen nicht aufs Joggen verzichten. Der Verein Blind Jogging bildet Guides aus, die Nichtsehende auf der Strecke begleiten. Das stärkt Vertrauen und Lebensqualität.
  • Hand-und-Herz-Gespräch. Die palästinensische Christin Sumaya Farhat-Naser versteht den friedlichen Weg als einzige Option für ein friedvolleres Zusammenleben von Israeli und Palästinensern.
  • Die Bibel – ein Buch der Fremden. Flucht und Vertreibung sind in der Bibel allgegenwärtig. Wie kann eine Theologie der Flucht im Hinblick auf die gegenwärtige Flüchtlingsdebatte aussehen?

SCHWEIZ

  • Aufgefallen. Disharmonisches Paar: Religion und Frauenrechte. Vorgespräch mit Ulrike Auga.
  • Frauen in den Religionen. Geht es um Leitung und Macht, haben Frauen meistens die Zwei auf dem Rücken.
  • Blind Jogging. Ein Verein unterstützt Sehbehinderte mit Guides beim Laufsport.
  • In Bewegung. Ökumenischer Verein will Sozialethik Gehör verschaffen. Startklar: Kontaktstelle Kirchenasyl.
  • Hand-und-Herz-Gespräch. Die palästinensische Christin Sumaya Farhat-Naser baut komprisslos auf Gewaltfreiheit.
  • Pro und Contra. Ist der Ablass ein alter Zopf?
  • Hello Welcome. Wie ein Luzerner Projekt Brücken zwischen den Kulturen schlägt.
  • Porträt. Heini Glauser, der Energiekenner.
  • Opus Dei. Still und leise baut das »Werk Gottes« seine Macht in der katholischen Kirche aus.

POLITIK & GESELLSCHAFT

  • Sozialprotokoll. »Nur weg von hier«. Der rumänische Bergmann Birdea träumt von Deutschland.
  • »Wir brauchen Begeisterung«. Was hilft gegen die Vereinfacher von rechts?
  • Alma und ein ganzes Universum. Tierärztin Nicole Tschierse rettet Kühe und Schweine vor dem Schlachthof.
  • 45 Jahre Publik Forum.
  • »Gebt den Kindern Freiraum!« Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm rät Eltern zu Gelassenheit.

RELIGION & KIRCHEN

  • Die Bibel: Ein Buch der Fremden. Eine Theologie der Flucht gegen die Diktatur der Angst.
  • Flucht im Islam. Fragen an die islamische Theologin Muna Tatari: »In dem Bedürftigen begegnet man Gott«.
  • Die Mach-mal-Frau. Lea Ackermann, Ordensfrau und Gründerin der Frauen-Hilfsorganisation Solwodi, wird 80 Jahre alt.
  • Wie geht beten? Leser-Reaktionen auf das Publik-Forum Dossier »Warum ich (nicht) bete«.
  • Vom Dieselmotor + Reformotor. VW sponsert das Lutherjubiläum und Wolfsburg wird »Reformationsstadt«. Zwischenruf: Abgas und Ablass.
  • »Atmosphäre der Angst«. Homosexuelle dürfen weiterhin nicht Priester werden. Ein Skandal, sagt Pater Siegfried Modenbach. Ein Interview.

LEBEN & KULTUR

  • Leben ohne Hass. Die jüdische Studentin Etty Hillesum wurde in Auschwitz ermordet. Ihr Tagebuch zeigt eine ergreifende Mystik. Wer war diese Frau?
  • Menschen mit Maseken. Fremd und vertraut zugleich wirkt die Welt in den Fotografien von Susanne Carl.
  • Baustelle Zukunft. Macht uns das Internet zu schlechteren Menschen? Nein, meint Martin Altmeyer.

IMMER

Betrachtung • Personen & Konflikte • fairNetz • Agenda • Bücher • Briefe • Sein und Haben • Glauben und Streiten • Lesen, Hören, Hingehen

3 Kommentare:

  1. Roswitha Delgado

    Betreff: maennerwelten
    Liebe Redaktion! Herrzlichen Dank für den Artikel über Lea Ackermann. Ein Lichtstrahl in einer schwierigen Welt. Ich lese ihre Zeitschrift sehr selten, alle 2 Jahre mal eine Ausgabe und mir ist klar, dass sie sich sehr grosse Mühe geben, gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen, das ist eine sehr gute Sache!
    Wunibald Müller setzt sich mit vielen anderen für schwule Priester in der Kirche ein. Eine Selbstverständlichkeit, wenn es um Menschenrechte geht. Da ist die säkulare Gesellschaft wesentlich weiter als die Kirche und Herr Müller weiss sich von der säkularen Gesetzgebung her legitimiert und unterstützt.
    In diesem Sinne würde ich es begrüssen, wenn auch die Aufarbeitung pädophiler krimineller Handlungen in der Kirche nicht länger vertuscht wird und säkularer Gerichtsbarkeit unterstellt wird statt dem Kirchenrecht.Auch hier ist die säkulare Gesellschaft weiter als die Kirche, diie von über 1000 hängigen Fällen in Rom nicht einmal die Hälfte abgearbeitet hat.Und wenn Herr Müller eine gerechte Welt wünscht, wovon ich ausgehe, dann wird er sich sicher auch gerne für die Zulassung von Frauen zum Priesteramt einsetzen und sich sicher auch ab und zu die Frage stellen, wieso junge Frauen mit einer männerdominierten kirche nichts anfangen können bzw. den ein druck haben, dass sie wegbleiben können ohne dass es ¨überhaupt thematisiert wird.Und sie lassen sich auch nicht mehr mit Brosamen abspeisen, denn die protestantische Kirche zeigt längst wie Gleichberechtigung geht. Die verheirateten 2 männlichen oder weiblichen Partner, die eine Gemeinde leiten und eine ledige oder verheiratete Pfarrerin, die eine andere Gemeinde leitet gehören zusammen, wenn es um Menschenrechte geht. Das Eine dürfte ohne das andere nicht zu haben sein.
    Roswitha Delgado, Villars-sur-Glâne

  2. Christian B. Schäffler

    Würde es begrüssen, wenn Sie pro Ausgabe wenigstens 1 (ein) Artikel zum barrierefreien Lesen freigeben könnten.

  3. Es hat etwas gedauert, bis ich das Februar-Heft intensiv gelesen habe.
    „Frauen in den Religionen“ – zumindest 2 Professorinnen und eine Lehrstuhlvertreterin wurden in der Aufzählung der Professorinnen an katholischen theologischen Fakultäten unterschlagen: Eva-Maria Faber, Birgit Jeggle-Merz und Hildegard Scherer unterrichten in Chur.

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