Konferenz „Versöhnt leben“

Wann:
6. Februar 2020 um 17:30
2020-02-06T17:30:00+01:00
2020-02-06T17:45:00+01:00
Wo:
Gebäude UniS Universität Bern
Bern

Im Zeichen der Hotspots Naher Osten und Rwanda

Konferenz «versöhnt leben» sucht das Gespräch

Mit der Proklamation «Jahr der Versöhnung 2009» verfolgte die UNO hehre Ziele, und verschiedenste Organisationen weltweit nahmen das Thema auf. Doch ist die Welt dadurch friedlicher geworden? Daran darf gezweifelt werden. Hat also die Gesellschaft – weltweit, in typisch konfliktiven und in friedlichen Regionen – etwas Grundlegendes nicht verstanden, dass es nach wie vor so schwierig ist, bei Konflikten zu einem versöhnlichen Miteinander zu finden?

Die Konferenz «versöhnt leben» will ausloten, warum Versöhnungsprozesse einen derart schweren Stand haben, und welche «Zutaten» hilfreich sein könnten. Für die interdisziplinäre Konferenz «versöhnt leben» (6.-8. Februar 2020) ist die Überzeugung wegleitend, dass Werthaltungen (u.a. Glaubensaspekte und innere Bilder) eine zentrale Rolle spielen – positiv wie negativ. Kreise aus (Friedens-)Politik, Kirche, wissenschaftlich nahestehende Fachdisziplinen und eine interessierte Öffentlichkeit sind primär angesprochen, da sie für die Thematik als Multiplikatoren gesehen werden. Referate, Workshops, interaktive und kreative Elemente werden für eine interdisziplinäre Sensibilisierung sorgen. Nicht zuletzt durch die Hervorhebung, welche persönliche Rolle man als Peace Agent haben könnte. Denn das Thema geht– im Grossen wie im Kleinen – alle an!

6.-8. Februar 2020 Konferenz im Gebäude der UniS der Universität Bern,  dazu gehören zwei öffentlichen Abendveranstaltungen am 6. und 7. Februar 2020

Donnerstag, 6. Februar 2020

in Kooperation mit der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW

Abendveranstaltung | Öffentlich

Referate | 17.30 – 18.30

> Chancen und Grenzen von Versöhnungsprozessen
Alt Ständerätin Christine Beerli. Langjährige Vizepräsidentin des IKRK, heute Präsidentin des Stiftungsrates der Initiative der Veränderung, Caux.

> Emphathie-Entwicklung zwischen israelischen und palästinensischen Studierenden nach dem Besuch von Holocaust-Gedenkstätten
Martin Leiner, Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität Jena und Direktor des Jena Center for Reconciliation Studies.

BETEILIGUNG DER TEILNEHMENDEN | 18.30 – 19.00

> Diskussion mit dem Publikum

Kleiner Apéro | 19.00 – 19.30

Alle Infos zum Programm

hpartner Konferenzteam: Tom Sommer (lic.phil./MAS, Projektmanager)

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