Weibliches Vergnügen und religiöse Normen – Geschichte eines Konflikts

Wann:
12. November 2020 um 19:00
2020-11-12T19:00:00+01:00
2020-11-12T19:15:00+01:00
Wo:
St. Anna-Kapelle
Zürich

Donnerstag, 12. November 2020, 19 Uhr

Weibliches Vergnügen und religiöse Normen – Geschichte eines Konflikts

Wir zeigen den viel diskutierten Film #Female Pleasure und stellen im Anschluss mit der Islamwissenschaftlerin Amira Hafner Al-Jabaji und Theologin Dr. Friederike Rass die Frage nach den Bedingungen für einen freien, vergnüglichen Umgang mit weiblicher Sexualität und Selbstbestimmung – und welche Rolle Religionen dabei spielen. Die Regisseurin Barbara Miller wird sich mit einer Videobotschaft zu Wort melden.

Patriarchat und Religion sind historisch eng verknüpft. Eine folgenreiche Kombination auch für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung, die bis heute wirksam ist. Der Film Female Pleasure rückt unaufgeregt fünf Frauen verschiedener Kulturkreise ins Zentrum, die ihre Erfahrungen von (sexueller) Selbstbestimmung teilen. Er zeigt ihr Ringen um körperliche Integrität und ihr Engagement, den religiösen und kulturellen Normen ihrer Gemeinschaften ein positives Bild von Sexualität und Weiblichkeit entgegenzusetzen.

Wir wollen wissen: Weshalb kontrollieren und normieren Religionen den weiblichen Körper überhaupt? Von welchen religiösen Normen reden wir hier – und in welchen Formen halten Normen und Kontrolle bis heute an? Lassen sich auch förderliche Denkmuster in Religionen finden, um für eine selbstbestimmte Körperlichkeit einzutreten? Oder ist das ein Widerspruch in sich?

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Woche der Religionen statt. Hier findest du das Gesamtproramm.

Die Besucher*innenzahl ist auf 100 Personen beschränkt und bei hohem Besucher*innenaufkommen gilt Maskenpflicht.
Eine email hidden mit Vor-, Nachname und Mailadresse oder Telefonnummer aller Begleitpersonen erleichtert uns die Planung. Spontanbesuche sind möglich: Beim Einlass werden die Kontaktangaben erhoben – das kann ein Momentchen dauern. Sei also frühzeitig vor Ort.

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