Agenda


Der Aufbruch übernimmt keine Gewähr für Termin- und Ortsangaben.

Sep
16
Mo
Multireligiöse Gesellschaft – verstehen wir uns? @ Matthäuskirche Basel
Sep 16 um 19:00

«Zündstoff»: Multireligiöse Gesellschaft – verstehen wir uns?

Was bewegt das Kleinbasel? Öffentliche Gespräche

Eintritt frei

Die Zahl der Konfessionslosen wächst und gleichzeitig wird die religiöse Landschaft Basels vielfältiger. Welchen Beitrag kann religiöse Bildung für den Zusammenhalt einer offenen und toleranten Gesellschaft leisten? Welche Kompetenzen erfordert dieser kulturelle Wandel?

Gäste:
Sena Kuzören, Vertreterin Kasernenmoschee, Vorstand der Basler Muslim Kommission
Lars Wolf, Lehrbeauftragter interreligiöses Lernen, Mediator
Martin Baumann, Religionswissenschaftler, Universität Luzern

Moderation: Roger Ehret, Journalist, Publizist

16. September 2019, 19.00 bis 21.00  Uhr, Basel, Matthäuskirche, Feldbergstrasse 81

In Zusammenarbeit mit Stadtteilsekretariat Kleinbasel, Ev.-ref. Kirchgemeinde Kleinbasel, Forum für Zeitfragen

Sep
20
Fr
Podium mit Jesuitenoberer Arturo Sosa SJ: Christsein heute – Kirche wohin? @ Uni Zürich, Raum E11 (Tramstation Platte)
Sep 20 um 17:00

Podium «Christsein heute – Kirche wohin»

Freitag 20. September, Universität Zürich, 17 Uhr Häldeliweg 2, Raum E11 (Tramstation Platte)

Arturo Sosa SJ, Generaloberer der Jesuiten – Papst Franziskus gehört ebenfalls zum Jesuitenorden – im Gespräch mit:

Bischof Felix Gmür, Bischof von Basel

                 Daniel Kosch, Generalsekretär Römisch- Katholische Zentralkonferenz RKZ

                 Gottfried Locher, Präsident Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund SEK

                 Barbara Hallensleben, Dogmatiker-Professorin an der Universität Fribourg

                 Daniel Foppa, Inland-Redaktor Tages-Anzeiger Zürich

Moderation: Judith Wipfler, Schweizer Radio SRF 2

Organisiert von den Schweizer Jesuiten. www.jesuiten.ch

Dogmen im Wandel – wie Glaubenslehren sich entwickeln @ Katholisches Pfarreizentrum Wil
Sep 20 um 20:00

Die Katholische Pfarr- und Kirchgemeinde Wil lädt ein zum Vortrag mit anschliessender Diskussion. Es referiert Prof. Dr. Michael Seewald zum Thema

„Dogmen im Wandel – Wie Glaubenslehren sich entwickeln.“

Der Vortrag findet statt am: Freitag, 20. September 2019, 20 Uhr, Katholisches Pfarreizentrum Wil, Lerchenfeldstrasse 3, 9500 Wil

Prof. Dr. Michael Seewald, geboren 1987 in Saarbrücken (D), empfing 2013 die Priesterweihe und ist einer der jüngsten Professoren Deutschlands in einer geisteswissenschaftlichen Disziplin. Seit 2016 lehrt er Dogmatik und Dogmengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (D). Durch seine Buchveröffentlichungen, seine Vortragstätigkeit und seine klaren Stellungnahmen zu den Herausforderungen, vor die sich die Kirche heute gestellt sieht, hat er sich den Ruf eines „Ausnahmewissenschaftlers in mehrfacher Hinsicht“ erworben.

In der Debatte um die Zulassungsbedingungen zum Priesteramt forderte Seewald 2017, die Diskussion nicht auf den Zölibat zu verengen, sondern sich offensiv für die Zulassung von zölibatär lebenden Frauen einzusetzen. Der Ausschluss von Frauen sei schwieriger zu begründen als die zölibatäre Lebensform der Amtsträger, weil es sich beim Nein zur Frauenordination um eine geschlechtsspezifische Diskriminierung, beim Zölibat hingegen um eine freiwillig gewählte Lebensform handle.

Sep
26
Do
Neue aufbruch-Ausgabe!
Sep 26 ganztägig
Sep
28
Sa
Klimademo und Klimagebet in Bern @ Offene Kirche Bern
Sep 28 um 12:30

Die Klimakrise ist auch eine spirituelle Krise

Die drohende Klimakatastrophe bewegt auch religiöse Menschen. Denn die Forderung nach einem respektvollen Umgang mit der Natur ist ein Grundthema vieler Religionen und spirituelle r Traditionen. Anlässlich der nationalen Kl!mademo des Wandels am 28. September 2019 in Bern findet zuvor in der Heiliggeistkirche beim Bahnhof um 12.30 Uhr ein interreligiöses Klimagebet statt.

Interreligiöse Aktionen haben in Bern Tradition. Am Haus der Religionen finden monatlich Klima-Mahnwachen statt. Die Gruppe Heiliggeist interreligiös trifft sich regelmässig zum Gebet. Beide Teams gestalten zusammen mit Pfarrerin Nadja Müller, die seit März in der Theodorskirche Basel Klimagebete durchführt, ein Ritual mit Symbolkraft. Denn die Klimakrise kennt keine Grenzen. Die Erde ist unser gemeinsames Haus. Indem Menschen aus verschiedenen Kulturen und religiösen Traditionen zusammen beten, setzen sie ein Zeichen des Friedens. Sie geben der Hoffnung Ausdruck, dass wir in der Gemeinschaft die Klimakrise überwinden und die Schöpfung erhalten können. Auch unterstreichen sie damit, dass konkrete Aktionen zur Bewältigung dieser Krise aus einer inneren Haltung wachsen. Denn: Kontemplation und Aktion befruchten sich gegenseitig.
Menschen aus folgenden Religionsgemeinschaften und Kirchen beteiligen sich stellvertretend für alle am Gebet:
Hindus Muslime Yorubas Jüdische Gemeinde Römisch-Katholische Kirche Christkatholische Kirche Reformierte Kirche
Muslime beten nach einem alten Ritus um Regen, Christ*innen und Jüd*innen träumen den Traum von der versöhnten Schöpfung, Hindus tanzen, Yorubas rufen die Naturkräfte und Konfessionslose füllen die Stille mit ihren Gedanken und Wünschen. Alle sind eingeladen, im sakralen Raum der Heiliggeistkirche Kraft zu tanken und Hoffnung zu schöpfen.
Weitere Informationen:
Nadja Müller Pfarrerin ERK Kleinbasel +41 77 409 33 58 email hidden
Andreas Nufer Pfarrer offene kirche bern email hidden

Okt
7
Mo
‹Zivilreligion› in verschiedenen Trennungsmodellen von Staat und Religion @ Uni Luzern, Seminarraum 3.B 57
Okt 7 um 10:15 – 12:00

Der Begriff der ‹Zivilreligion› in verschiedenen Trennungsmodellen von Staat und Religion

«Der Begriff der ‹Zivilreligion› in verschiedenen Trennungsmodellen von Staat und Religion». Öffentlicher Gastvortrag von Georg Kohler (Universität Zürich) im Rahmen der Hauptvorlesung «Trennung von Rechtsstaat und Religion. Risiken einer entgleisten Säkularisierung».

Montag, 7. Oktober 2019, 10.15 bis 12.00 Uhr Luzern, Universität, Frohburgstrasse 3, Seminarraum 3.B 57.

Okt
9
Mi
Waren die Jesuiten staatsgefährlich? @ Uni Luzern, Hörsaal 3
Okt 9 um 16:30 – 17:30

«Waren die Jesuiten ‹staatsgefährlich›? Der ‹Jesuitenparagraph›

Art. 51 Abs. 2 in der Bundesverfassung von 1874», öffentlicher Vortrag von Prof. Adrian Loretan im Rahmen der Reihe «Stürmische Zeiten» zu Ehren des 200-jährigen Bestehens der Kunstgesellschaft Luzern,

Moderation: Martina Tollkühn. Organisation: Professur für Kirchen- und Staatskirchenrecht.

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16.30 bis 17.30 Uhr, Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Hörsaal 1 (nicht HS 5 oder 9 wie im gedruckten Flyer). Näheres.

Nov
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Mi
Wie funktionieren der innerchristliche und der interreligiöse Dialog in der Schweiz? @ Uni Luzern, Hörsaal 9
Nov 13 um 18:15

«Wie funktionieren der innerchristliche und der interreligiöse Dialog in der Schweiz?»

öffentlicher Vortrag und Diskussion mit

Anne Durrer (Bern, Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz)

Katja Joho (Zürich, Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft der Schweiz) im Rahmen des Forums Ökumene.

Mittwoch, 13. November 2019, 18.15 bis 20.00 Uhr, Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Hörsaal 9. Näheres.

Nov
16
Sa
Wirtschaft ist Care….und Geld? @ Bildungszentrum 21
Nov 16 um 09:30

Viertes Care-Frühstück mit Inhalt

Samstag, 16. November 2019, 09.30h bis 13.00h Bildungszentrum 21 Missionsstrasse 21, 4055 Basel

Wirtschaft ist Care… und Geld?

Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, ehemalige Professorin für Wirtschaftslehre des privaten Haushalts und Familienforschung an der Universität Giessen/D, spricht zum Thema «Take Care! – Warum die Neubewertung von Sorgearbeit überfällig ist und ihren Preis hat».

Prof. Dr. Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz, spricht zum Thema «Geld – Arbeit – Glück: Welche Zusammenhänge gibt es?»

Es reagieren und diskutieren: wir alle

Moderation: Regula Grünenfelder und Ina Praetorius

 

«Je mehr deine Arbeit anderen nützt, desto schlechter wirst du dafür bezahlt.»

Auf diese Kurzform bringt der Anthropologe David Graeber das seltsame Verhältnis von Care und Geld. Der Satz ist schlicht, und er wirft viele Fragen auf: Warum ist Geld überhaupt so wichtig? Wie ist es dazu gekommen, dass die Existenz der meisten Menschen heute vom Geld abhängt? Warum hat man uns daran gewöhnt, Geldbewegungen, zum Beispiel Börsenschwankungen, wie Naturereignisse wahrzunehmen? Was ist überhaupt Geld? Woher kommt es, wer macht es, wer kontrolliert es? Warum lassen wir zu, dass es nicht nur über den Wert unserer Arbeit, sondern oft sogar über den Wert von Menschen entscheidet? Welcher Begriff von Produktivität steht dahinter? Brauchen wir einen neuen, einen Care-zentrierten Begriff von Produktivität? Wie müssten nationale und globale Geldsysteme beschaffen sein, damit sie dem guten Leben aller im verletzlichen Lebensraum Welt dienen?

Das vierte Care-Frühstück der Schweizer Frauen*synode öffnet die grosse Kiste «Care und Geld». Nicht alle Fragen werden sich an einem Vormittag beantworten lassen, an dem wir auch noch genüsslich frühstücken wollen. Aber alle Fragen sollen im Raum stehen dürfen. Denn es geht uns um den Paradigmenwechsel: Wirtschaft ist Care.

Eintritt inkl. vegetarisches Frühstücksbüffet: CHF 50.– (Reduktion nach Absprache)                                                      Information und Anmeldung bis 1. November 2019 an: email hidden
Spurgruppe Frauen*synode: Regula Grünenfelder, Claudia Küttel-Fallegger, Ina Praetorius, Brigitte Waldis-Kottmann

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Do
Neue aufbruch-Ausgabe!
Nov 28 ganztägig

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