Agenda


Der Aufbruch übernimmt keine Gewähr für Termin- und Ortsangaben.

Sep
30
Mi
Neue aufbruch-Ausgabe!
Sep 30 ganztägig
Okt
1
Do
Hochzeiten – Vermählte und ihre Beschützer. Hochzeitsrituale im tibetischen Buddhismus @ Kulturzentrum Songtsen House
Okt 1 um 19:30

Hochzeiten

Eine Reihe zu Trauungsritualen und Hochzeitsfesten im Veranstaltungsszyklus „Lebensstationen“

Bildstreifen Hochzeiten ZFR

Das Zürcher Forum der Religionen lädt zur Veranstaltungsreihe Hochzeiten ein. Fünf Abende bei verschiedenen Religionsgemeinschaften bieten die Gelegenheit, Trauungsrituale und Hochzeitsfeste verschiedener Religionen kennenzulernen.
Eine Anmeldung ist für alle Veranstaltungen erforderlich; die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung per Mail (anmeldung@forum-der-religionen.ch) oder Telefon (044 252 46 32) bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Termin. Die Teilnahme ist kostenlos.
Alle detaillierten Informationen finden Sie auf dem Flyer zur Veranstaltungsreihe.

Vermählte und ihre Beschützer. Hochzeitsrituale im tibetischen Buddhismus
1. Oktober 2020, 19.30 Uhr, Kulturzentrum Songtsen House
Im Kulturzentrum Songtsen House berichtet uns Dechen Kaning von den Traditionen und Ritualen rund um eine traditionelle tibetische Hochzeit. Diese sollen dafür sorgen, dass für die Neuvermählten glückverheissende Umstände geschaffen werden und ihre weltlichen und geistigen Beschützer ihnen wohlgesinnt sind. Auch die mehrtägigen Hochzeitsfeiern werden uns vorgestellt.
Okt
16
Fr
When I’m sixty-four
Okt 16 – Okt 18 ganztägig

Mich dem Leben neu öffnen – Rund um die Pensionierung. Seminar mit Theres Spirig-Huber im Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, Auskunft: 031 991 76 88, theres.spirig-huber@bluewin.ch, Anmeldung: lassalle-haus.ch.

Erde und Himmel verbinden @ Propstei Wislikofen
Okt 16 um 17:30 – Okt 17 um 16:00

Kontemplation via integralis.
Kontemplation bedeutet Erwachen zu dem, der wir sind, jenseits unserer Vorstellungen und Konzepte. Ankommen in der göttlichen Gegenwart.
Info: Tel. 056 201 40 40, info@propstei.ch.

Okt
21
Mi
David Atwood erhält Preis der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft @ Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstr. 4, Raum 201
Okt 21 um 19:30

Einladung zur Verleihung des CJA-Preises 2020

Wie seit einigen Jahren Tradition, verleiht die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft Bern (CJA) den mit 2000 Franken dotierten CJA-Preis, und zwar am

Mittwoch, den 21. Oktober, 19.30 Uhr
im Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstr. 4, Raum 201

Der mit 2000 Franken dotierte Preis geht dieses Jahr an David Atwood, Religionswissenschaftler an der Universität Basel. In einem ausgezeichneten Essay schreibt er über den Umgang der Schweiz mit ihrer Geschichte, insbesondere mit ihrer Geschichte 1933–1945. Seine Überlegungen reichen von der helvetischen Kultur der Erinnerung und des Verdrängens. Eine in der letzten Zeit diskutierte öffentliche Gedenkstätte spiegelt er kritisch und fragt nach dem staatlichen Einfluss auf eine solche Einrichtung, die inhaltlich von Wissenschaft und Gesellschaft gestaltet werden sollte.

Nach einer Einführung und Würdigung wird sich der Preisträger den Fragen des Publikums stellen.

Bitte Covid19-Regeln beachten: Im Veranstaltungsraum besteht Maskenpflicht, alle Anwesenden werden namentlich erfasst, bei Husten und Fieber in den letzten zwei Wochen besteht kein Zutritt. Infolge regelmässiger Lüftung des Raumes wird entsprechende Kleidung empfohlen.

Okt
24
Sa
Ist der Baum im Traum ein Baum oder ein Traum. Trommelpoesie und Lesung @ Hof Narr
Okt 24 um 18:00

Thomas Gröbly

Ist der Baum im Traum ein
Baum oder ein Traum

Trommelpoesie & Lesung
Samstag 24. Oktober, 18:00 Uhr
Hof Narr,
Güetlistrasse 45, 8132 Hinteregg
Schlagzeug: Tony Renold
Lesung: Thomas Gröbly

Mit «Dazwischen» hat Thomas Gröbly seinen zweiten Gedichtband veröffentlicht. Seine Texte kreisen um die grossen Themen
wie Leben, Leiden, Tod und Liebe. Unsere Beziehungen zu Menschen und Tieren, zur Natur und zum bedrohten Planeten Erde
werden kaleidoskopisch thematisiert: mal ernst, mal witzig, mal
sarkastisch oder absurd. Liebevoll kreisen die Gedichte durch den
Raum, eingebettet in den Klang und Rhythmus des schweizweit
bekannten Jazzmusikers Tony Renold.
Eintritt frei – Hutkollekte
Info: hof-narr.ch
Reservationen: zukunft@hof-narr.ch
Weitere Anlässe – ethik-labor.ch/aktuelles
hof-narr.ch volleshaus.ch

Okt
26
Mo
Filmabend zur Konzerninitiative im RomeroHaus Luzern @ RomeroHaus Luzern
Okt 26 um 19:00

«Der Konzern Report» – Filmabend mit Gespräch

Was Bergbaukonzerne anrichten

Am 29. November 2020 stimmen wir in der Schweiz über die Konzerninitiative ab. Höchste Zeit also, sich zu informieren. Besuchen Sie unseren Filmabend vom 26. Oktober 2020, 19 Uhr im RomeroHaus in Luzern. Und erfahren Sie mehr in zwei aufrüttelnden (Video-)Berichten von Comundo-Fachleuten. Sie machen deutlich, wie wenig sich Bergbaukonzerne um Menschenrechte und Umweltschutz kümmern. Erschreckend dabei ist: Auch in der Schweiz ansässige Unternehmen wie zum Beispiel Glencore profitieren kräftig mit.

Bitte unterstützen Sie mit uns die wichtige Initiative, damit Schweizer Konzerne endlich zu mehr Eigenverantwortung verpflichtet werden!

Montag, 26.10.2020, 19.00 Uhr | RomeroHaus Luzern
Dick Marty, Co-Präsident Initiativkomitee, und weitere Stimmen erklären im Film, was die Konzerninitiative fordert und wieso es am 29.11. dringend ein JA braucht. Im Anschluss Gespräch mit Comundo-Fachperson Mattes Tempelmann.

» Weitere Infos

Verschoben: Selbstverantwortliche Kirchgemeinden – Vortrag Prof. Dr. Hermann Häring @ Katholische Kirchgemeinde St. Johannes im Pfarreisaal
Okt 26 um 19:30

VORTRAG
PROF. DR. HERMANN HÄRING – Verschoben

SELBSTVERANTWORTLICHE KIRCHGEMEINDEN
ZWISCHEN UTOPIE UND REALISMUS

Der Theologieprofessor sieht die Zukunft der Kirche darin, dass Kirchgemeinden ihre Strukturen selbstverantwortlich in die Hand nehmen.

MONTAG, 26. OKTOBER 2020, 19.30 UHR, PFARREISAAL,
ROMANSHORN, SCHLOSSBERGSTR. 24

 

Mehr Infos bei Anne Zorell Gross, Gemeindeleiterin, Kath. Pfarramt St. Johannes der Täufer, Schlossbergstr. 24 CH-8590 Romanshorn, Tel. (+41) 071 466 00 33, gemeindeleitung@kathromanshorn.ch
www.kathromanshorn.ch

Okt
29
Do
Wunder der Wertschätzung @ Haus Gutenberg, Balzers
Okt 29 um 20:00

Psychiater und Buchautor Prof. Reinhard Haller analysiert die Ursachen der Wertschätzungskrise und deren Folgen, die von Selbstwertzweifeln bis zum Burnout reichen, und er skizziert Eckpunkte einer neuen Wertschätzungskultur.
Infos: gutenberg@haus-gutenberg.li, 00 423 388 11 33

Nov
7
Sa
Ade christliches Abendland – guten Morgen Europa. OeME-Herbsttagung mit Heribert Prantl @ Die Tagung findet neu online statt!
Nov 7 um 08:30

OeME-Herbsttagung 2020

Ade christliches Abendland – Guten Morgen Europa!

Ökumenische Herbsttagung 7. November 2020, 8.30–16.30
Die Tagung findet neu online statt!

Die ökumenische Herbsttagung 2020 rückt den blinden Fleck «Europa» ins Zentrum:
Was können Europa und seine Zivilgesellschaften zu einem menschenwürdigen Umgang mit Migrantinnen und Migranten beitragen?
Ist Europa primär ein Wirtschafts- und Wachstumsprojekt?
Welchen Beitrag leistet Europa zur Bewältigung der Klimakrise?
Was tragen die Kirchen zum Friedensprojekt Europa und zur europäischen Solidarität bei?
Welche Formen der Zusammenarbeit braucht es, damit Europa an der Basis erlebbar wird?

Aus unterschiedlichen Perspektiven tragen Referierende wie Heribert Prantl (Interview s.u.) und Teilnehmende Beiträge zusammen, in der Überzeugung, dass «unser» Europa ein Friedensprojekt ist.

Flyer mit Anmeldetalon:
pdfHerbsttagung_2020_Flyer_Onlineversion.pdf3.62 MB

 

«Die Vielfalt bringt Frieden»

Der Publizist, Jurist und Theologe Heribert Prantl wird am 7. November die ökumenische Herbsttagung in Bern eröffnen. Ein Gespräch über Europa, die Kirchen und den Frieden.

Sabrina Durante

«Ade christliches Abendland – guten Morgen Europa», so der Titel der Tagung, die Sie mit Ihrem Referat eröffnen werden. Die Definition «christliches Abendland» gilt für Europa längst nicht mehr: Wie würden Sie Europa definieren?

Heribert Prantl: Europa ist ein welthistorisches Friedensprojekt. Es wurde gebaut aus überwundenen Erbfeindschaften. Es ist die Verwirklichung so vieler Friedensschlüsse, die den Frieden dann doch nicht gebracht haben. Die Europäische Verträge sind die Ehe- und Erbverträge ehemaliger Feinde. Mit zunehmendem Abstand zum Zweiten Weltkrieg gilt es allerdings immer mehr Europäerinnen und Europäern nicht mehr als Errungenschaft, sondern als Selbstverständlichkeit. Aber ein Blick vor die Tore Europas, ein Blick in den Nahen und Mittleren Osten, zeigt, wie wenig selbstverständlich ein unkriegerischer Kontinent ist.

Wenn die Religion nicht mehr identitätsstiftend ist, was kann denn die neue Europäische Identität prägen?

Prantl: Die Vielfalt. Der Reichtum der Sprachen, der Kulturen, der Traditionen, der Religionen. Das  ist moderne Demokratie. Das bringt Frieden.

«Europa muss ein anderes Wort sein für Geborgenheit, für Heimat.»

Welche Rolle spielt die Kirche in einem zunehmend säkularen Europa?

Prantl: Die Kirche verkörpert die europäische Tradition, gehört also zu den Fundamenten Europas. Und die besten Traditionen der Kirche stehen für die europäischen Werte: Nächstenliebe, Solidarität. Wir reden viel vom «Europäischen Haus». Europäische Häuser gab es schon einmal: Die Dome und die Kathedralen waren einst die trigonometrischen Punkte Europas. An den alten Kathedralen wurde lange gebaut, manchmal unvorstellbar lang, am Kölner Dom 632 Jahre.

Was können die Kirchen zum Friedensprojekt Europa und zu mehr Solidarität beitragen?

Prantl: Europa muss ein anderes Wort sein für Geborgenheit, für Heimat. In einer Welt, die auf Beschleunigung, Flexibilität und Konkurrenz getrimmt ist, kommt die innere Heimat schnell abhanden. Aber es ist so: Menschen, die sich beheimatet, geschützt und sicher fühlen, haben auch die Kraft, die Heimatlosen und Geflüchteten aufzunehmen. Sie haben dann die Kraft zur Humanität, also die Kraft, selbst Schutz zu gewähren.

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