«Und dann wird es gefährlich»

Nicht Kritik an der katholischen Kirche, sondern die Botschaft Jesu von der bedingungslosen Liebe zu den Menschen stellte Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann ins Zentrum seiner Predigt in der mit über 300 Zuhörerinnen und Zuhörern brechend vollen Basler Predigerkirche. Freilich ruft diese Botschaft fundamentale Kritik an Kapitalismus, Krieg und Ausgrenzung auf den Plan.

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Homosexualität: Die Kirche ist schwer krank

Der Churer Weihbischof Marian Eleganti will, dass Homosexuellen der Zugang zum Priesteramt verwehrt wird. Damit schlägt er sich auf die Seite derer, die den Rücktritt von Papst Franziskus wollen. Zudem outet sich Eleganti als Ignorant gegenüber dem humanwissenschaftlichen Erkenntnisstand in Sachen Homosexualität.

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«Der Papst wird belächelt»

Die Kirche braucht Menschen, die sich erlauben, frei und kreativ neue Wege auszuformulieren und mit ihrer Existenz zu betreten, ohne auf die Erlaubnis der Gesamtkirche zu warten, betont der Theologe und Psychotherapeut Eugen Drewermann

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Der Bettler und die Besitzlose

Franz und Clara von Assisi sind ein Wunder. Mit dem solidarischen Bruder und der widerständigen Schwester kommt ein Aufbruch, eine religiöse Alternativbewegung in die Welt, die mit völliger Besitzlosigkeit neue Wege eines evangeliumsgemässen Lebens eröffnet

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„Ich bin ein suchender Anfänger“

Mit seinem neuen Bestseller „Zu spät. Provokation für die Kirche. Hoffnung für alle“ trifft der Einsiedler alt Abt Martin Werlen OSB ins Schwarze der Seele vieler Menschen. Obwohl es eigentlich zu spät ist, fordert der Mönch die Kirche leidenschaftlich auf, veränderbare Traditionen wie etwa das Zölibat loszulassen. Fragen an Buchautor Martin Werlen

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Ist der Zölibat bald Geschichte?

Das wäre ein echter Paukenschlag. Der Wiener Pastoraltheologe Paul Michael Zulehner (Bild) rechnet mit einer baldigen Öffnung des katholischen Priesteramtes für verheiratete Männer.

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Aufbruch zur Armut

Trotz erdrückender Übermacht der Bischofskirche von Papst Innozenz III. traten Klara und Franz von Assisi mit ihrer Armutsbewegung einen markanten Neuaufbruch los. Fragen an Reiseleiter Michael Bangert

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„Wir brauchen Gesetze zum Schutz unserer Nachkommen“

Auf Einladung der Schweizer Sektion der Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung diskutierten Mediziner erstmals mit Juristen und Experten aus aller Welt an einem viertägigen Kongress kürzlich in Basel Aspekte der Menschenrechte und künftiger Generationen im nuklearen Zeitalter. Mit dem Kongress ist ein Anfang geschafft.

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Ein historisches Dokument wider alle Hoffnung

Wer den Film „Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens“ im Kino verpasst hat, kann sich dieses historische Zeugnis des aufrechten Gangs jetzt neu als DVD anschauen. Filmemacher Nicolas Wadimoff hat den unermüdlichen Querdenker aus Genf nach Kuba begleitet und Zieglers Ringen mit der postrevolutionären Zeit mit empathischer Authentizität dokumentiert. Der Film ist ein starkes Dokument der Hoffnung wider alle Hoffnung.

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Der lange Arm des Opus Dei

Viele Schweizer Katholiken staunten nicht schlecht, als Bischof Vitus Huonder von Papst Franziskus gebeten wurde, für zwei weitere Jahre die Geschicke des Bistums Chur zu leiten. Kirchenkenner vermuten dahinter den ungebrochenen Einfluss der konservativen „Kampftruppe Gottes“ Opus Dei. Andere sagen, der Papst wollte Zeit gewinnen, um einen geeigneten Nachfolger für den polarisierenden Bischof Huonder zu finden. Der 75jährige Huonder hatte Ende April sein obligates Rücktrittsgesuch in Rom eingereicht.

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