Agenda


Der Aufbruch übernimmt keine Gewähr für Termin- und Ortsangaben.

Nov
12
Fr
#Female Pleasure. @ St. Anna-Forum
Nov 12 um 19:00

Der vieldiskutierte Dokumentarfilm zeigt, wie universell alle Kulturen und Religionen Frauen und ihre Körper bis heute bestimmen, kontrollieren und einengen. Im Gespräch anschliessend an die Filmvorführung diskutieren die Regisseurin Barbara Miller (per Skype) und die Islamwissenschaftlerin Rifa’at Lenzin. www.stiftung-eg.ch

Nov
13
Sa
Tagung Christsein in der Klimakrise @ Reformiertes Kirchgemeindehaus
Nov 13 um 09:30

Hoffen auf die neue Schöpfung – handeln für unsere eine Welt.

Christsein in der Klimakrise

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.unifr.ch/glaubeundgesellschaft/de/aktivitaeten/tagungen/aktuell/klimatagung/
Kontakt: Prof. Dr. Ralph Kunz, Universität Zürich
079 457 50 72, ralph.kunz@theol.uzh.ch
Was bedeutet der Klimawandel für uns und die kommenden Generationen? Wie antworten
Christinnen und Christen auf die Herausforderungen, die sich der ganzen Menschheit stellen?
Wie verbinden sie den Glauben an den Schöpfer und ihr Engagement für die mitgeschöpfliche
Gemeinschaft? Diesen Fragen geht der deutsche Theologe Prof. Dr. Günter Thomas an der
ökumenischen Klimatagung am 13. November in Winterthur auf den Grund.
Unter dem Titel: «Hoffen auf die neue Schöpfung – handeln für unsere eine Welt» setzen sich junge
Christinnen und Christen aller Denominationen damit auseinander, was es heisst, das Reich Gottes
aktiv zu erwarten und das eigene Leben darauf auszurichten. Die drei Hauptreferierenden Prof. Dr.
Günter Thomas, Prof. Dr. Ralph Kunz und Pfarrerin Anna Näf fragen nach einer Hoffnung, welche zur Handlung motiviert. Die Podiumsdiskussion mit der Kirchenrätin Dr. Esther Straub, Bischof Felix Gmür und Georg Sauerwein dreht sich um die Frage, wie Kirchen ihre Verantwortung in der Klimakrise wahrnehmen können. Vielfältige Ateliers und Workshops regen dazu an, sowohl das Hoffen als auch das
Handeln einzuüben.
Veranstaltet wird die Tagung durch die Universitäten Zürich, Luzern und Fribourg sowie die Katholischen Kirche Zürich, die Evang.-ref. Landeskirche Zürich, die Kirchgemeinde Winterthur und das praktisch-theologischen Seminar MC in Biel. Unter den weiteren Partnern dieser Tagung befinden sich Organisationen wie Fastenopfer, StopArmut, Christian Climate Action, die junge EVP und das Bistum
Basel.
Im Nachgang an unsere Tagung, bieten Fastenopfer und StopArmut entsprechende Kurse und Diskussionsmöglichkeiten (KlimaGespräche bzw. Just-People Kurs) an, um den eigenen Lebensstil in Bezug auf Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum zu reflektieren und theologische Aspekte zu vertiefen.
Das Programm

09.30     Empfang mit Kaffee

10.00     Tagungsstart / Begrüssung

10:15     Vortrag I: Verwegen realistisch hoffen
               mit Prof. Dr. Günter Thomas, Bochum

11:00     Vortrag II: Vom faulen Optimismus zur tatkräftigen Hoffnung
               mit Pfarrerin Anna Näf, Unterentfelden

11:30     Podiumsdiskussion
               mit Kirchenrätin Pfrn. Dr. Esther Straub, Bischof Felix Gmür, Georg Sauerwein und Tobias Adam

12:30     Mittagessen

13:45     Vortrag III: Wo ist die neue Erde?
               mit Prof. Dr. Ralph Kunz

14:15     Pause – Transfer

14:45     Ateliers/Workshop I

16:00     Pause

16:30     Ateliers/Workshop II

17:45     Abschluss der Tagung

18:00     Abendessen

19:30     Gottesdienstlicher Abschluss (in der Dorfkirche)

20:30     Konzert von Adam’s Wedding (im Kirchgemeindehaus)

Nov
14
So
Mosaik der Religionen: Jenseits von Sprache – musikalischer Dialog @ Paulus-Akademie
Nov 14 um 16:00 – 19:30

Abschlussveranstaltung der «Woche der Religionen» mit Filmvorführung «Closer to God» in Anwesenheit der Regisseurin Annette Berger, Gespräch zum Film zwischen Annette Berger und Marie-Therese Mäder (Film- und Religionswissenschaftlerin), Pause mit Apéro, Musikalisches Mosaik mit Klängen aus drei Religionstraditionen.
Flyer ». Anmeldung erforderlich bis 11.11.2021 unter: anmeldung@forum-der-religionen.ch

Nov
16
Di
«Der Bund braucht ein Memorial für NSOpfer» @ SYNAGOGE BIEL
Nov 16 um 19:30

«Der Bund braucht ein Memorial für NSOpfer»

Vortrag von Hannah Einhaus

Präsidentin der CJA Bern und Präsidiumsmitglied der
CJA Schweiz

DIENSTAG, 16. NOV. 2021 UM 19.30 H IN DER SYNAGOGE BIEL
RÜSCHLISTRASSE 3, BIEL (Eintritt frei)

Die offizielle Schweiz soll ein Memorial für NS-Opfer errichten. Die Erinnerungsarbeit besteht demnach nicht
nur aus einer Skulptur, sondern bietet auch Bildungsarbeit und fördert die Vernetzung von Wissen zu diesen
Themen. Das Schicksal von Schweizer Opfern in NaziDeutschland steht ebenso im Vordergrund wie die
Rückweisungspolitik gegenüber Juden an den Schweizer Grenzen. Auch soll der Mut der zahlreichen Helferinnen und Helfer hervorgehoben werden. Dies fordert eine Gruppe aus Vertreter*innen der CJA, der Ausländerorganisation ASO und des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes SIG.

Hannah Einhaus, CJA-Vertreterin in dieser Gruppe, skizziert, warum es noch 75 Jahre nach dem Ende des
Zweiten Weltkriegs Erinnerungsarbeit braucht und warum dies auch Aufgabe des Bundes sein muss. Eine offizielle kritische Aufarbeitung wie der Bergier-Bericht stiess bisher wiederholt auf grossen Widerstand. Stehen die Chancen heute besser?
Hannah Einhaus ist Historikerin und Journalistin. Sie befasst sich seit langem mit dem Antisemitismus in der
Schweiz und hat 2016 unter dem Titel «Für Recht undWürde» die Biografie über den ehemaligen SIG-Präsidenten Georges Brunschvig publiziert.

Wegen der Situation mit dem Corona-Virus müssen wir um eine Anmeldung bitten, um die Anzahl der Teilnehmenden zu wissen. Die Corona-Zertifikate sollen an den Anlass mitgebracht werden.
PFR. LUKAS HOHL, TEL. 044 844 03 17, E-MAIL: hohl.l@bluewin.ch

Nov
24
Mi
Vortrag: Ein Plädoyer für mehr Wertschätzung @ St. Josef, Pfarreisaal
Nov 24 um 18:30

Vortrag «Ein Plädoyer für mehr Wertschätzung»

mit Prof. Dr. med. Reinhard Haller

Mittwoch, 24. November 2021, 18.30 Uhr

Ort: Pfarreisaal St. Josef, Röntgenstrasse 80, 8005 Zürich

Über unsere Gesellschaft hat sich eine seltsame Wertschätzungsblockade gelegt. Die Sprache hat sich radikalisiert, die Maske der Coolness dominiert jegliche Kommunikation und Narzissmus gilt als gesellschaftliches Ideal.

Emotionale Kühle und Geringschätzung, destruktive Kritik und Skandalisierung, Zynismus und Entwertung gewinnen die Oberhand. Reinhard Haller analysiert in seinem Vortrag die Ursachen der Wertschätzungskrise und deren Folgen, die von Selbstwertzweifeln bis zum Burnout reichen. In zahlreichen Beispielen werden die Voraussetzungen einer neuen Wertschätzungskultur aufgezeigt: Toleranz, emotionale Wahrnehmung, respektvolle Begegnung, Würde und Empathie.

Der Vortrag ist ein Plädoyer für mehr Wertschätzung

Ein Appell für die heilende Kraft der Wertschätzung im Umgang mit seinen Mitmenschen.

Reinhard Haller, Prof. Dr. med. – war als Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe lange Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik. Heute führt er eine fachärztliche Praxis in Feldkirch (Österreich) und wird als einer der renommiertesten europäischen Gerichtsgutachter immer wieder in spektakulären Fällen hinzugezogen. Als forensischer Gutachter begegnete er einigen der bekanntesten Schwerverbrechern wie dem mehrfachen Prostituiertenmörder Jack Unterweger und dem Bombenleger Franz Fuchs. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, aber auch mehrere populäre Sachbuch-Bestseller verfasst.

Das Gewicht der Kränkung: Es beginnt oft im Kleinen. Eine schnippische Bemerkung oder ein grober Zynismus. Und schon kann ein Menschenleben durchsäuert werden und leidet fortan an den Folgeerscheinungen eines geringen Selbstwertgefühls. Kränkungen stehen oft am Anfang von Konflikten und haben das Potenzial zwischenmenschliche Beziehungen zu vergiften.

Die Wichtigkeit der Wertschätzung: Glücklicherweise haben wohlwollende Gesten aber ebenfalls eine enorme Wirksamkeit. Sie können unsere Stimmung heben und das Verbundenheitsgefühl intensivieren. Sogar im Dopaminhaushalt des Gehirns wird das sichtbar. Eine wertschätzende Haltung stellt wichtige Ressourcen zur Lebensbewältigung bereit und ist ein unverzichtbarer Antrieb für Motivation.

Vortrag mit anschliessendem Apéro. Freier Eintritt. Ohne Anmeldung. Begrenzte Anzahl Sitzplätze. Einlass ab 18 Uhr. Zertifikatspflicht.

Pfarrei: St. Josef
Nov
26
Fr
Fluchtwege – Glaubenswege @ Paulus-Akademie
Nov 26 um 13:30

FLUCHTWEGE – GLAUBENSWEGE

WELCHE ROLLE SPIELT DER GLAUBE FÜR GEFLÜCHTETE

Freitag, 26. November 2021, 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr  

Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Migration und Flucht sind eine der grossen Herausforderungen unserer Zeit. Die öffentliche Debatte dreht sich dabei um Themen wie Integration, Abschottung oder Rückkehr. Weniger Aufmerksamkeit finden hingegen das individuelle Schicksal der Geflüchteten und ihr Umgang mit der Fluchterfahrung.

Die Fachtagung «Fluchtwege – Glaubenswege» fragt nach der Rolle von Glaube und Religion für die Geflüchteten vor dem Hintergrund von Krieg, Gewalt und Verfolgung. Die Veranstaltung beleuchtet Narrative von Flucht und Glaube aus kulturwissenschaftlicher, religionsgeschichtlicher und biografischer Perspektive. Berichte von Geflüchteten ergänzen die wissenschaftlichen Analysen. Trifft es zu, dass der Glaube in lebensbedrohlichen Situationen und danach Halt und  Zuversicht gibt? Oder birgt die Zugehörigkeit zu religiösen Gemeinschaften am neuen Lebensort auch Risiken?

Wissensvermittlung und praktischer Erfahrungsaustausch erlauben dem Publikum, neue Erkenntnisse zum Thema mit eigenen Erfahrungen aus der beruflichen Praxis oder dem privaten Umfeld zu verknüpfen. Die Tagung richtet sich an Fachpersonen im beratenden, integrativen, schulischen und medizinisch-therapeutischen Umfeld; an Migrantinnen und Migranten und ihre Communities; an Mitarbeitende von kirchlichen Einrichtungen, öffentlichen Verwaltungen oder NGOs.

Leitung: Martina Kamm, Leitung Face Migration; Prof. Dr. Franziska Metzger, Pädagogische Hochschule Luzern; PD Dr. David Neuhold, wissenschaftlicher Mitarbeiter SZRKG, Hans-Peter von Däniken, früherer Direktor Paulus Akademie

Kosten *(inkl. Pausenverpflegung): CHF 110.—; CHF 77.— für Mitglieder Gönnerverein; IV-Bezüger und mit KulturLegi Studierende und Lernende gratis.

Weitere Infos und Anmeldung: www.paulusakademie.ch;  043 336 70 30;  info@paulusakademie.ch                        Anmeldeschluss: Sonntag, 21.11.2021

 

LUCHTWEGE – GLAUBENSWEGE
WELCHE ROLLE SPIELT DER GLAUBE FÜR GEFLÜCHTETE

Paulus Akademie Pfingstweidstrasse 28 8005 Zürich

Migration und Flucht sind eine der grossen Herausforderungen unserer Zeit. Die öffentliche Debatte dreht sich dabei um Themen wie Integration, Abschottung oder Rückkehr. Weniger Aufmerksamkeit finden hingegen das individuelle Schicksal der Geflüchteten und ihr Umgang mit der Fluchterfahrung.

Die Fachtagung «Fluchtwege – Glaubenswege» fragt nach der Rolle von Glaube und Religion für die Geflüchteten vor dem Hintergrund von Krieg, Gewalt und Verfolgung. Die Veranstaltung beleuchtet Narrative von Flucht und Glaube aus kulturwissenschaftlicher, religionsgeschichtlicher und
biografischer Perspektive. Berichte von Geflüchteten ergänzen die wissenschaftlichen Analysen. Trifft es zu, dass der Glaube in lebensbedrohlichen Situationen und danach Halt und Zuversicht gibt? Oder birgt die Zugehörigkeit zu religiösen Gemeinschaften am neuen Lebensort auch Risiken?

Wissensvermittlung und praktischer Erfahrungsaustausch erlauben dem Publikum, neue Erkenntnisse zum Thema mit eigenen Erfahrungen aus der beruflichen Praxis oder dem privaten Umfeld zu verknüpfen. Die Tagung richtet sich an Fachpersonen im beratenden, integrativen, schulischen und medizinisch-therapeutischen Umfeld; an Migrantinnen und Migranten und ihre Communities; an Mitarbeitende von kirchlichen Einrichtungen, öffentlichen Verwaltungen oder NGOs.

Leitung
Martina Kamm, Leitung Face Migration
Prof. Dr. Franziska Metzger, Pädagogische Hochschule Luzern
PD Dr. David Neuhold, wissenschaftlicher Mitarbeiter SZRKG
Hans-Peter von Däniken, früherer Direktor Paulus Akademie

Kosten (inkl. Pausenverpflegung). 
CHF 110.—
CHF 77.—  für Mitglieder Gönnerverein, IV-Bezüger und mit KulturLegi
Studierende und Lernende gratis.

Anmeldeschluss
Sonntag, 21.11.2021

Nov
28
So
Sumaya Farhad-Naser im Gespräch mit Erwin Koller: Palästina – Leben und Friedenserziehung unter Besatzung @ Café Palestine, Quartierzentrum Bäckeranlage
Nov 28 um 17:00

Café Palestine am Sonntag, 28. November 2021 

mit Büchertisch, Olivenöl & Zaatar, Datteln und weiteren Angeboten aus Palästina, 

jedoch ohne Essen (Das Restaurant B im Erdgeschoss ist bis 18 h geöffnet)

Türöffnung 17 h   Beginn 18.00                 >> FLYER <<

Zutritt mit Covid-Zertifikat – Eingang über Treppenhaus

Sumaya Farhad-Naser im Gespräch mit Erwin Koller
(Theologe, Journalist, aktiver Pensionär)
Palästina
Leben und Friedenserziehung
unter Besatzung
Café Palestine, Quartierzentrum
Bäckeranlage, Hohlstrasse 67, 8004 Zürich

 

In der Woche vom 22. bis 28. November wird Sumaya Farhad-Naser in der Schweiz über das Leben unter der 54-jährigen Herrschaft des Staates berichten, den sich die Palästinenserinnen und Palästinenser nicht ausgesucht hatten.

Zu berichten hat sie wenig Gutes – doch aufgeben ist erst recht nicht ihre Antwort darauf. Sie setzt weiterhin auf den Dialog zwischen den Menschen, zwischen Palästinenserinnen/ Palästinensern und jüdischen Israelis, selbst wenn sie im Interview mit www.kirchenbote-online.ch erklärt «Ich werde den Frieden nicht erleben».

Sumaya Farhat-Naser, 73, palästinensische Biologin, Menschenrechtlerin und Friedenspädagogin, setzt sich seit Jahrzehnten für Dialog und Gewaltverzicht im Nahostkonflikt ein. Sie hat mehrere Bücher geschrieben. Zuletzt erschienen von ihr ist «Ein Leben für den Frieden» (Lenos 2017).

Sumaya Farhat-Naser ist Christin und lebt in Birzeit im Westjordanland.

Vorträge und Gespräche auf Deutsch

Ausser am Sonntag, 28. Nov. im Café Palestine in Zürich in:

  • Bülach: 22.11., 19.30, ref. Kirche
  • Zürich: 23.11., 18 Uhr, Kirchgemeindehaus Hottingen
  • Rapperswil-Jona: 24.11., 19.30 Uhr, Kirche St. Franziskus-Kempraten
  • Rheinfelden AG: 25.11., ref. Kirche, 19.30 Uhr
  • Bern: 26.11., 19 Uhr, Casa d’Italia
Dez
1
Mi
Eva, Paulus und die Sünde @ St. Anna-Kapelle
Dez 1 um 19:00

Referate von Carel van Schaik und Kai Michel.
Überraschende Erkenntnisse des Evolutionsbiologen und des Historikers und Literaturwissenschaftlers.
Anschliessendes Gespräch mit den Referenten: Konrad Schmid und Irene Gysel.
Weitere Hinweise auf www.stiftung-eg.ch. Die Veranstaltung ist nachfolgend auf Youtube abrufbar.

Dez
4
Sa
Dietrich Bonhoeffer – eine politische Messe @ Grossmünster Zürich
Dez 4 um 19:30

Hans-Jürgen Hufeisen (Musik) und Christoph Sigrist (Libretto)
Dietrich Bonhoeffer – Eine politische Messe

Sa. 4. Dezember 2021 (Uraufführung) und So. 5. Dezember 2021
im Grossmünster, Zürich, Einlass: 18:45, Beginn: 19:30 – 21:30

Besetzung
Sprecherin: 04.12.21 Amira Hafner-Al Jabaji, 05.12.21 Franziska Driessen-Reding
Sprecher: Christoph Sigrist | Chor: concertoVocale.ch | zwei Klaviere: Oskar Göpfert
und Thomas Strauß | Blockflöte: Hans-Jürgen Hufeisen | Akkordeon: Annegret Cratz
Percussion: Laszlo Tömösközi | Dirigent: Davide Fior

Das Oratorium erzählt von dem bewegenden Schicksal des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer.

«Wer kommt zum Licht? Der die Wahrheit tut!» (Dietrich Bonhoeffer)

«Wir feiern die Bonhoeffer-Messe, eine politische Messe im Gedenken an Dietrich Bonhoeffer. Am 5. April 1943 hat man ihn verhaftet. Genau zwei Jahre später wurde die Hinrichtung aller noch nicht exekutierten «Verschwörer» des 20. Juli 1944 (Attentat auf Hitler) angeordnet und damit auch jene Dietrich Bonhoeffers. Am 9. April 1945 wurde er im KZ
Flossenbürg ermordet.«

Die Messe von Hans-Jürgen Hufeisen und Christoph Sigrist stellt das Leben des politischen Widerständlers und Pfarrers Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) durch Musik und Wort in den Mittelpunkt des Geschehens: mit Originaltexten seines Lebens – den Gedichten, Gedanken und Briefen aus dem Gefängnis. Bonhoeffers Schicksal zeigt exemplarisch für Christen und Andersgläubige und Andersdenkende: Mensch sein ist ein Resonanzraum, der Entscheidungen für das Leben abverlangt – auch in den politischen Herausforderungen unserer Tage. »Wahrheit soll geschehen!« (Dietrich Bonhoeffer).

Durch die Handlung führen:
Ein unbekannter Wächter im Gefängnis Berlin-Tegel, der viele nicht erlaubte Briefe aus dem Gefängnis schmuggelte. Und: Bonhoeffers Verlobte Maria von Wedemeyer; das Gefängnis trennte beide. Sie schrieben einander, soweit es möglich war.

Die Musik
Neue Vertonungen zu Chor-Litaneien zu den einzelnen liturgischen Stationen – Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus, Agnus Dei, Ite Missa est – in der Tradition des christlichen Abendlandes bilden den Rahmen. Aus ihnen treten die Gedichte von Dietrich Bonhoeffer heraus und tauchen wieder ein in das spirituelle Geschehen.

Dez
7
Di
Gott will die Zerstörung nicht. Befreiungstheologischer Zugang zur Offenbarung des Johannes @ Zoom-Veranstaltung
Dez 7 um 18:15

Dienstag, 7. Dezember 2021, 18.15 Uhr

Prof. Dr. Luzia Sutter Rehmann, Theologische Fakultät der Universität Basel, hält auf Einladung der Aeneas-Silvius-Stiftung im Rahmen des Vorlesungszyklus „Endlichkeit und Unendlichkeit“ via Zoom die Vorlesung

Gott will die Zerstörung nicht
Befreiungstheologischer Zugang zur Offenbarung des Johannes

Die Sehnsucht nach einer anderen Welt, die gerechter geordnet ist als die gegenwärtige, durchzieht das letzte Buch der Bibel. Es soll nicht immer so weitergehen, wie bisher! Damit widersprach es den Herrschaftsansprüchen Roms im 1. Jahrhundert und setzte dem unendlichen Imperium Grenzen. Im Kontext der politischen Geschichte wird Endansage zur prophetischen Aufgabe. Doch wie kommt denn das Ende? Eine befreiungstheologische Lektüre der apokalyptischen Visionen macht deutlich, woran die Menschen und die Erde leiden, und versucht, einen Handlungsraum zu eröffnen. Die Offenbarung wird damit zur Sehschule und zum Appell, aufzuwachen und sich an der Verwandlung der Welt zu beteiligen.

Einführung: Monika Hungerbühler, Stiftungsrätin der Aeneas-Silvius-Stiftung und Seelsorgerin an der Offenen Kirche Elisabethen Basel

Zoom-Meeting beitreten

https://us06web.zoom.us/j/89030198869?pwd=RWwrTThRWmxYOHVwbGt4T2RJbkxNZz09

Meeting-ID: 890 3019 8869

Kenncode: 071117

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