Mit einer Demo fordern Katholiken Bischof Huonders Absetzung

 „Es reicht!“ Unter diesem unmissverständlichen Motto werden zahlreiche Katholikinnen und Katholiken am Sonntag, 9. März 2014, in einer Kundgebung für eine glaubwürdige und befreiende katholische Kirche zum St. Galler Klosterplatz marschieren. Angeführt vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund SKF wollen die Demonstranten Bischof Markus Büchel, dem Präsidenten der Bischofskonferenz, einen Brief überreichen, in dem sie die Kirchenleitung auffordern, für eine rasche Ablösung des Churer Bischofs Vitus Huonder zu sorgen.

„Wir haben genug von Ausgrenzung, von Diskriminierung, von Feudalismus und systematischem In-Frage-Stellen wertvoller staatskirchenrechtlicher Strukturen“, heisst im Flyer, der zu der Kundgebung aufruft. „Wir haben genug“, heisst es weiter. „von disziplinierenden Bischöfen und hartherziger Theologie“.

Der aufbruch stösst mit seiner aktuellen Umfrage „Soll Bischof Huonder zurücktreten?“ ins gleiche Horn. Der Churer Bischof brüskierte kürzlich erst Homosexuelle und Wiederverheiratete Geschiedene mit seinem ausgrenzenden Vorschlag, sie sollten mit verschränkten Armen zur Kommunion gehen und statt der Hostie einen Segen erhalten. Wenige Tage später trommelte Huonder für die Abtreibungsinitiative, die Abtreibung zur Privatsache erklären will und die Kosten aus dem Leistungskatalog der Krankenkasssen streichen will.

Die Kundgebung auf dem St. Galler Klosterplatz wird getragen unter anderem vom SKF, der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung KAB, dem Verein Tagsatzung, von den Bünderinnen und Bündnern für eine glaubwürdige Kirche BBGK, vom Verein Deutschschweizer JugendseelorgerInnen JUSESO und der Pfarrei-Initiative.

 

Wolf Südbeck-Baur


21 Kommentare:

  1. wir alle leiden unter den Problemen und Krankheiten in der Kirche, wie sie heute vielerorts zutage treten.
    Die Heilmittel aber sind schon spätestens seit dem Jahr 33 n.Chr. bekannt, mir und Ihnen. Es ist nicht nötig, Sie hier auf die einschlägigen Aussagen der Schrift und der Kirchenväter aufmerksam zu machen.
    „Wer am Abgrund steht muss umkehren!“
    Man kann es aber auch immer wieder mit einem anderen Verfahren versuchen: die Diagnose und den richtigen, vielleicht schmerzhaften Heilungsweg nicht wahrhaben wollen und stattdessen einen neuen Arzt suchen der es gar nicht so genau wissen will und dem Patienten lieber nach dem Munde redet.

    Robert Wenger

  2. Bischof Vitus vertritt und lehrt den wahren katholischen Glauben in seinem vollen Umfang und ist als katholischer Bischof dem Lehramt verpflichtet. Die katholische Kirche ist eine Bekenntniskirche, sie bekennt sich zum Evangelium Jesus Christi. Die katholische Kirche ist an die Tradition gebunden; sie zu verneinen bedeutet, die Wurzeln der Kirche abzulehnen und nicht mehr katholisch zu sein. Jeder ist frei die katholischen Kirche zu verlassen, wenn sie/er nicht zufrieden ist.

  3. Ich stehe voll und ganz hinter Bischof Huonder.
    Nur weil er die Wahrheit spricht, wird so gegen ihn gekämpft.
    Ich hoffe und bete für die Gegner von Bischof Huonder, dass sie sich bekehren zum wahren Glauben der katholischen Kirche.

  4. Ich finde Bischof Vitus Huonder super!
    Und ich stehe voll und ganz hinter Ihm, weil er den wahren Glauben vertritt.
    Ich bewundere Ihn für seinen Mut.

  5. Bischof Vitus handelt so, wie es von ihm als Bischof verlangt wird. Er hat grosse Probleme damit, die Menschen ständig zu belügen, nur damit sich eine „Wohlfühlkirche“ bilden kann. Ich finde ihn ebenfalls super und ehrlich!

  6. Nikolaus Zwicky

    Bischof Vitus hat mutig (wie es seine Pflicht als Bischof ist) die Gefahren der Gender-Ideologie aufgezeigt. Ausländische Bischofskonferenzen (Polen, Slowakei, vielleicht weitere) haben sich im gleichen Sinne zum Thema geäussert. Er verdient meine Hochachtung. Er ist ein Eckstein.

  7. nadja storchenegger

    GOTT sei Lob und Dank, gibt es noch einen Bischof Vitus Huonder . Wir sollten im ganzen Land nur noch solch Glaubensstarke Bischöfe und Priester haben. Wahre Hirten,die mutig die Menschen den Weg des Gehorsams lehren.Den Gehorsam zu den 10 Geboten, den Gehorsam Gott gegenüber. Es geht nicht an, dass die Schafe dem Hirten den Weg zeigen, das führt 100% in die Irre . Wenden wir uns vertrauensvoll an die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, sie schütze unseren Bischof und alle Priester die tapfer für die einzige Wahrheit kämpfen. Sie erleuchte uns alle mit Ihrer Reinheit und vertreibe den Teufel, aus unseren Herzen,unserm ganzen Denken und Handeln. Beten wir wieder den Rosenkranz, andächtig,mit Liebe. Gehen wir wieder zur heiligen Beichte um das Allerheiligste Altarssakrament würdig zu empfangen, mit dem Mund und auf den Knien. ES LEBE CHRISTUS UNSER KOENIG .

  8. Je länger, je mehr brauchen wir mutige Bischöfe, wie Vitus Huonder, die in der Treue ausharren. Beten wir auch für die verirrten Christen. – Nur gesunde Fische schwimmen gegen den Strom, die kranken und toten Fische schwimmen mit dem Strom.

  9. Hildegard Vonmoo

    Weiter so, Vitus!! Lass Dich nicht unterkriegen!

  10. Bischof Vitus Huonder kann meiner Meinung nach kein hartherziger Theologe sein, denn sonst würde er sich mit Sicherheit nicht für die kleinsten und schützenswertesten Wesen unserer Gesellschaft einsetzen. Jeder Christ sollte sich dafür verpflichtet fühlen, sich für den Schutz der ungeborenen Babys einzusetzen. Es darf doch nicht sein, dass wir über die obligatorische Krankenversicherung verpflichtet sind, die Tötung von kleinen Babys zu finanzieren.
    Meiner Meinung nach ist ein christlicher Bischof verpflichtet, sich für eine solche wichtige Initiative einzusetzen. Wenn es anders wäre, könnte man ihn wohl kaum mehr ernst nehmen. Man kann nicht christliche Nächstenliebe predigen und gleichzeitig die Mitfinanzierung der Babytötung gutheissen.
    Darum bin ich für Vitus Huonder und kann nur sagen weiter so!

  11. Pfammatter Rainer

    Bischof Vitus Hounder tut nichts Verbotenes. Er ist Katholisch. Papst Franziskus mahnt in seinem jüngsten Ap. Schreiben, Krieg unter uns zu vermeiden: „Darum tut es mir so weh festzustellen, dass in einigen christlichen Gemeinschaften und soger unter gottgeweihten Personen Platz ist für verschiedene Formen von Hass, Spaltung, Verleumdung, üble Nachrede, Rache, Eifersucht
    und den Wusch, die eignen Vorstellungen um jeden Preis duchzusetzen … Wen wollen wir mit diesem Verhalten evangelisieren?“ Evangelii Gaudium, Nr. 100

  12. Zuerst Hexenjagd gegen den Limburger Bischof, jetzt gegen den Churer Bischof. Beides Bischöfe, welche die Lehre der Kirche vertreten, drum solten sie nach Meinung der Verirrten «weg». Ein Grund findet sich immer. Mittelalterlich sind nur die Methoden der Gegner, nicht diejenigen von Bischof Vitus.

  13. Traurig, wie Bischof Huonder alleine gelassen wird von seinen Mitbrüder im Bischofsamt…
    Auch Jesus war alleine auf dem Kreuz. Mut Herr Bischof Huonder! Wir sind mit Ihnen und beten für Sie!

  14. Manchmal hat man den Eindruck die Hirten wissen nicht mehr um ihre Berufung und Aufgabe.
    Da sind mir die katholischen Wortmeldungen von Bischof Huonder wie eine Stärkung und Balsam für die
    Seele. Beten wir für ihn und auch für die Scharen der Demokraten-Christen.
    Der Herr erschien Moses im brennenden Dornbusch auf dem Sinai. Die aufrührerischen Christen und die
    ganze Welt die die 10 Gebote als überholt verwerfen, sehe zu, dass nicht ein Weltenbrand das Erscheinen
    des Herrn ankündige.
    Aber denken wir an Golgotha: nur wenige haben unter dem Kreuze ausgeharrt.Beten wir um diese Gnade.
    Amen

  15. Das Schreiben von S. E. Bischof Vitus Huonder

    ist sachlich und sehr wertvoll. Es legt sowohl den katholischen Glauben verständlich dar als es auch das allgemeingültige und unabänderliche Naturgesetz von Ehe und Familie und Fortpflanzung zur Sprache bringt. Jedermann weiss, dass dies nicht menschenverachtend ist, sondern die Menschenwürde fördert und die Familie als einzige echte Lebenszelle aller Kulturen und Staaten stützt.

    Menschenverachtend ist hingegen die Gender-Ideologie, die durch nichts (nicht durch den gesunden Menschenverstand) und schon gar nicht naturwissenschaftlich begründet werden kann.

    Ich bete für Bischof Vitus Huonder und danke ihm für seinen Mut. Und ich bete auch dafür, dass die
    Schweiz. Bischofskonferenz ein (lange überfälliges) ähnliches Schreiben verfasst.

    Hans Kaufmann

  16. Concetta Reimann

    Wir gehen einen wunderschönen Weg mit der Kirche und Rom. Die Kirche muss ganz klein werden, das hat Papst Johannes Paul der 2. gesagt. Bitte bitte bitte hört auf mit dem Aufbruch! Hört auf euer Herz und werdet demütig. Vergesst die Selbsverwirklichung! Formt euch zur Einheit und nicht zu Streit! Herr Bischof Huonder hat sein Haus auf Fels und nicht auf Sand gebaut. Warum seid Ihr unzufrieden mit Ihm??? Da stimmt etwas in Euren Herzen nicht! Behüt euch Gott!

  17. Ja, wir brauchen mutige Bischöfe in unserer permanent sich wandelnden Zeit . Mut zeichnet zeichnet Vitus Huonder aber nicht aus, rückwärts gerichtetes Denken schon eher. Ich lasse mich nicht ausschliessen und gehe auch nicht mit gekreuzten Armen zum Gabentisch. Das ist eine Posse und passt nicht in das Bild eines liebenden Gottes.

    • Ein Dankeschön an Bischof Huonder und an alle Bischöfe, die am Lehramt der Kirche festhalten. Und sich mit der Weltkirche verbunden wissen.

  18. Wie, so frage ich, können Leute die sich als Katholiken bezeichnen gegen einen Bischof demonstrieren, der nichts anderes tut als eben genau ein katholischer Bischof zu sein? Wie können Leute denken, sie könnten vor der Kathedrale eines anderen katholischen Bischofs die Absetzung eines Bruders verlangen?

    Wo ist der Mut dieser Leute, wenn sie eine Abstimmung lancieren, diese aber mit der Vorgabe der Manipulation zurück ziehen, wenn die Abstimmung eine andere Richtung nimmt, als die von ihnen erhoffte?

    Warum löscht diese Redaktion Kommentare die direkte Kritik anbringt?

    Seit das Salz der Erde und das Licht in dieser Welt, heisst es an diesem Sonntag. Bei den Forderungen dieser Seite spüre ich weder Salz noch Licht. Seit Jahrhunderten wird immer das selbe gefordert, zu dem Dinge die Christus selbst verworfen hat.

    Vergelt’s Gott Bischof Vitus, dass Sie wenigstens die Stimme erheben und uns Gläubigen im guten Kampf immer wieder neuen Mut erwecken.

    Wie heisst es doch so schön:

    Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
    Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

  19. Danke herzlich Herr Bischof Dr. Vitus Huonder! Sie sind ein mutiger und vorbildlicher Bischof, nämlich einer der die Gebote Gottes und unseren Glauben verkündigt und verteidig! Das ist eigentlich Aufgabe und Auftrag eines jeden Bischofs!! Die meisten Bischöfe und Priester haben eine grosse Menschenfurcht und wollen den Menschen anstatt Gott gefallen! Ich versichere Ihnen unser Gebet vor dem Allerheiligsten. Leben Sie wie weiter nach Don Bosco: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“

    Gott wird die Lauen ausspucken! Arme Bischöfe, die Gott nicht gefallen!

  20. — 25.2.2014: Mit meiner Stimme möchte ich Herrn Bischof Huonder unterstützen. Nur und allein der Papst Franziskus entscheidet, wen er „abberuft“.

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